Sabine Paurischt, Leiterin der Gläsernen Werkstatt
Nadine Mack bei ihrer Arbeit in der Gläsernen Werkstatt

Die Gläserne Werkstatt

Die Entstehung der Gläsernen Werkstatt:

Im Jahre 2006 entstand die Beschäftigungswerkstätte in der Morogasse. Damals wurde diese noch als SIVUS-Werkstatt geführt.

Im Frühjahr 2007 wurde den BegleiterInnen und MitarbeiterInnen bewusst, dass sie eine neue Herausforderung brauchten. Die Gruppe verabschiedete sich vom Konzept der SIVUS-Werkstatt und gestaltete gemeinsam ein neues Konzept. In Kooperation von MitarbeiterInnen und KlientInnen entstand ein neuer Grundgedanke, verbunden mit dem neuen Namen der Werkstatt, die Gläserne Werkstatt.

Der Name Gläserne Werkstatt steht für Transparenz gegenüber den KlientInnen und MitarbeiterInnen. Jeder sollte wissen, was täglich geplant wird, und jeder sollte auch die Möglichkeit haben, seine Meinung kundzutun und seine Interessen zu vertreten.

Die KlientInnen und MitarbeiterInnen der Gläsernen Werkstatt haben sich zum Ziel gesetzt, jedem Menschen, der in dieser Werkstätte arbeitet, die bestmögliche individuelle Entwicklung zu bieten. Aus diesem Grund wurde in Kooperation von KlientInnen und BegleiterInnen ein pädagogisches Konzept entwickelt, das den Ansprüchen aller entspricht.

In zahlreichen Besprechungen wurde für jede Gruppe ein individueller Namen gefunden, mit denen sich die Gruppenmitglieder identifizieren können. Jede Gruppe hat sich für die Arbeit in der Gläsernen Werkstatt selbstgewählte Prinzipien gesetzt, die für sie große Wichtigkeit haben.

Die Tagesstruktur ist für alle in der Gläsernen Werkstatt einheitlich, jedoch gibt es kleine individuelle Änderungen, die auf die Bedürfnisse der KlientInnen abgestimmt sind. Die Tätigkeiten der jeweiligen Gruppen sind auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der KlientInnen ausgerichtet, wobei auf die individuelle Entwicklung eines jeden Einzelnen eingegangen wird. Die KlientInnen haben gemeinsam mit ihren BegleiterInnen die Ziele der Gruppe festgelegt, die sie durch ihre tägliche Arbeit anstreben.

Die Gläserne Werkstatt wird in 3 Gruppen unterteilt, die wie folgt lauten:

Die Kunststätte

In diesesm Bereich finden Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, eine künstlerische bzw. produktive Tätigkeit auszuüben. z.B. Keramikartikel bemalen, Geschenksartikel, Holzarbeiten, Acrylbilder gestalten, Kerzen gestalten und Bastelarbeiten. Die gefertigten Arbeiten werden für den Verkauf, für diverse Vernissagen und für Dekorationszwecke verwendet.

 

Die Jausenstation

Die Hauptaufgabe der Jausenstation ist die tägliche Zubereitung der Jause für alle KlientInnen der Gläsernen Werkstatt. Diese soll möglichst gesund und abwechslungsreich sein.

Einmal im Monat findet das so genannte "Creativ Cooking" statt. Dieses gruppenübergreifende Projekt widmet sich jedesmal einem anderen Land. Über ein landestypisches Gericht wird den KlientInnen auch die Kultur und die Kunst des Landes näher gebracht.

Die KlientInnen der Jausenstation sollen sowohl kulturtechnische Fertigkeiten erlernen als auch in Hinblick auf Kreativität Impulse erlangen.

 

Die Projektgruppe

In der Projektgruppe wird das selbstständige Arbeiten gefördert und die dazu nötigen Fertigkeiten vermittelt. Die KlientInnen verrichten Bürotätigkeiten in der Landesleitung, bieten Autoreinigung an und erledigen Auftragsarbeiten jeglicher Art.

Ein neues Betätigungsfeld der Projektgruppe ist die dislozierte Arbeit im Lebenshilfe Kärnten Seniorenwohnheim.

Der pädagogische Schwerpunkt in der Projektgruppe liegt im Erhalten bereits erworbener Fähigkeiten und im Erwerb sozialer Kompetenzen, welche das Arbeiten außerhalb der Werkstätte ermöglichen

 


Kontakt

Gläserne Werkstatt

Morogasse 20

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 07:45 bis 16:15 Uhr

Freitag 07:45 bis 14:15

Telefon: 0043 463 51 25 25 1111

Email: c.brenner@lebenshilfe-kaernten.at

Leitung: Cornelia Brenner




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