Ehre, wem Ehre gebührt – Special Olympics SportlerInnen bei Bgmst. Scheider
Egal ob Leichtathletik, Schwimmen, Fußball oder Boccia, Klagenfurts TeilnehmerInnen bei den international besetzten Special Olympics Österreich Sommerspielen in St. Pölten beeindruckten durch großartige Leistungen. Bürgermeister Scheider ist von den ausgezeichneten Platzierungen aber nicht zuletzt vom Teamgeist und der Fairness der AthletInnen begeistert. „Ich bin sehr stolz auf alle Klagenfurter Akteure, die in St. Pölten nicht nur durch Medaillen geglänzt haben, sondern vor allem durch Sportlichkeit und Menschlichkeit“, so Bürgermeister Christian Scheider anlässlich seiner Ansprache. Weiters betonte Scheider, dass die AthletInnen die Landeshauptstadt und das Bundesland Kärnten mehr als nur würdig vertreten hätten.
Als besondere Wertschätzung überreichte Klagenfurts Oberhaupt jedem Sportler eine Urkunde und verwies auf die große Herausforderung, die auf Klagenfurt am Wörthersee zukommen wird. 2014 werden die nächsten Special Olympics Österreich Sommerspiele stattfinden. Als Ausrichter werden die Lebenshilfe Kärnten und die Landeshauptstadt agieren.
In den 1960er Jahren begann Eunice Kennedy-Shriver Menschen mit Behinderungen zu sportlichen Ausübungsmöglichkeiten zu verhelfen. 1968 fanden die ersten Wettkämpfe in Chicago statt. Eine großartige Idee war geboren – Special Olympics! Heute ist Special Olympics eine weltweite Organisation mit 2,8 Millionen AthletInnen aus 180 Ländern, die Training und sportliche Wettkämpfe für Menschen mit Behinderungen anbietet. Alle vier Jahre werden Sommer- und Winterspiele organisiert. Im Juni 2014 werden 2.500 AthletInnen und TrainerInnen in Klagenfurt erwartet. Hinzu kommen Eltern, Geschwister und Familienmitglieder. Insgesamt werden 3.000 – 4.000 Personen eine Woche in Klagenfurt am Wörthersee gastieren. 1.000 freiwillige HelferInnen von Schulen, Vereinen und Verbänden werden die Organisation der Special Olympics unterstützen. Ein großes Medienaufgebot wird die Spiele eine Woche lang über die Grenzen Kärntens hinaus transportieren.
Monika Michelli, Goldmedaillengewinnerin in St. Pölten: „Ich freue mich schon auf die Spiele in meiner Heimatstadt und werde die verbleibenden 4 Jahre nutzen, um mich gut vorzubereiten.“



