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Ein wichtiger Schritt nach Villach
„Es ist mir ein großes Anliegen, dass unsere KlientInnen auch als KünstlerInnen wahrgenommen werden, denn die hier ausgestellten Stücke sind sehr viel mehr als Beschäftigung. Sie spiegeln die Emotionen und die Leidenschaft unserer KlientInnen wider.“ Mit diesen Worten eröffnete Günther Reiter, GF der Lebenshilfe Kärnten die Vernissage „StrichPunkt“ in der Villacher Galerie „Kunst-Lücke“. Zahlreiche Werke aus der sehr kreativen Schaffensperiode der letzten Monate wurden einem sehr breiten Publikum präsentiert. Auch Gemeinderat Günther Albel, der in Vertretung von Bürgermeister Manzenreiter die Vernissage besuchte, zeigte sich von den Werken begeistert. „Es ist mir eine große Freude, hier inmitten dieser großartigen Künstler und Kunstwerke zu sein.“
Die Werkstätte Ledenitzen stellt ihre Kunstwerke in der Galerie „StrichPunkt“ noch bis 30. Juli aus.
Gezeigt werden unter anderem Bilder die im so genannten Dot Painting Stil gemalt wurden. Dot Painting ist eine neue Art einer traditionellen Kunstform, die ursprünglich von den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, entwickelt wurde. Die Punktmalerei hat somit ihre Wurzeln in der Rindenmalerei, Punktbemalung und den Boden- und Felsmalereien. Ihre Elemente sind Punkte, Tupfen, konzentrische Kreise, Linien, Streifen, Spiralen, Ornamente, Tier- und Pflanzendarstellungen. Heute wird sie mit modernen Acrylfarben und Keilrahmen ausgeführt.
„Hinter dem Dot Painting steht eine einfache Technik, bei der lauter kleine Punkte mithilfe von Rundholzstäbchen dicht nebeneinander gesetzt werden. Dies ist eine sehr meditative Arbeitsweise. Es entstehen eindrucksvolle abstrakte und moderne Bilder.“ erklärt Astrid Uggowitzer, Leiterin der Werkstätte Ledenitzen.
Bei einigen KünstlerInnen wurde mit verbaler Anleitung bzw. Handführung assistiert, andere arbeiteten selbständig.
Großer Dank gilt Frau Barbara Messnarz von der Galerie „Kunst-Lücke“ in Villach, die ihre Räumlichkeiten der Lebenshilfe Kärnten kostenlos zur Verfügung stellt.
Ausstellung „StrichPunkt“
noch bis 30. Juli 2010
Galerie Kunst-Lücke
Klagenfurterstraße 9


