1000 Luftballons - eine Aktion zur FAM

KlientInnen und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Kärnten am Neuen Platz in Klagenfurt

04.03.2011
Mit einer spektakulären Aktion machte die Lebenshilfe Kärnten in Klagenfurt auf die Freiwilligenarbeit aufmerksam: Gemeinsam mit der Militärmusik, MitarbeiterInnen und KlientInnen wurden am Neuen Platz 1000 Luftballons steigen gelassen.

2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligenarbeit. Diese Initiative will mehr Anerkennung für Freiwilligenarbeit aber auch ein öffentliches Bewusstsein für den Wert und die Bedeutung von freiwilligem Engagement schaffen. Um dies auch in Kärnten zu erreichen, wurde von der Lebenshilfe Kärnten die Aktion „1000 Luftballons“ ins Leben gerufen.

Am Freitag, den 04.03.2011marschierten rund 100 Personen durch die Klagenfurter Innenstadt, um am Neuen Platz 1000 Luftballons steigen zu lassen. „Jeder dieser Luftballons ist mit einer Postkarte versehen, die den Finder bittet, die Karte zurück an die Lebenshilfe zu senden. Wir wollen einerseits herausfinden, wie viele von den Karten zurück gesendet werden, andererseits aber auch erfahren, wie weit unsere Ballons geflogen sind.“, erklärt Karin Kölbl, die Koordinatorin für die Freiwilligenarbeit bei der Lebenshilfe Kärnten.

Für die musikalische Untermalung dieser Aktion konnte die Miltiärmusik Kärnten gewonnen werden, die unter der Leitung von Oberst Prof. Sigismund Seidl ihre Dienste – dem Sinn dieser Aktion entsprechend – ehrenamtlich zur Verfügung stellte.

Auch für die Lebenshilfe Kärnten – Verein für Menschen mit Behinderungen - steht das Jahr 2011 unter dem Schwerpunkt Freiwilligenarbeit. Das Projekt unter dem Namen FAM Freiwilligenarbeit/Mitgliedschaft hat das Ziel, die Zahl der Freiwilligen bei der Lebenshilfe Kärnten und dadurch auch die Qualität in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. „Aber, Freiwilligenarbeit kann und will kein kostengünstiger Ersatz in der Begleitung unserer KlientInnen sein. Vielmehr versteht sie sich als Ergänzung zur Arbeit hauptamtlicher MitarbeiterInnen.“, erklärt Karin Kölbl abschließend.