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Wolfsberg
Nach Klagenfurt und Villach eröffnete die Lebenshilfe im September 1977 in Wolfsberg die dritte Beschäftigungskwerkstätte für Menschen mit Behinderungen in Kärnten. Im Stadtzentrum am Kanalplatz wurden zwei Räume einer ehemaligen Werkstätte gemietet, umfangreich adaptiert und der Betrieb zuerst mit sieben, dann mit 12 Menschen mit Behinderungen aufgenommen. Schon damals wurden die KlientInnen mit dem Lebenshilfe Bus täglich morgens vom Elternhaus in die Beschäftigungswerkstätte und abends wieder zurückgebracht.
Die Lebenshilfe in Wolfsberg findet vis-á-vis des Wolfsberger Kindergartens in der ehemaligen Volksschule optimale Voraussetzungen vor: Man ist mitten in der Stadt, hat aber genügend Platz. Und was in den letzten zehn Jahren dort baulich passiert ist, kann sich wirklich sehen lassen: Zuerst wurde die Werkstätte ausgebaut, um arbeiten zu können, dann Küche und Speisesaal eingerichtet, später kam ein architektonisch überaus gelungener Zubau dazu und schließlich wurde das alte denkmalgeschützte Schulhaus stilgerecht renoviert und in ein Wohnhaus umgebaut.
Kurze Chronik:
Oktober 1977:Errichtung der Lebenshilfe-Beschäftigungswerkstätte in Wolfsberg (20 Plätze) im alten Haus der Familie Oberrisser am Schulplatz (Kanalplatz)
Juli 1982: Übersiedelung der Beschäftigungswerkstätte in größere Räumlichkeiten in der alten Volksschule in Reding 337 (heutige Adresse: Jahnstrasse 4) mit Um- und Ausbauarbeiten für 50 Plätze.
März 1983: Ausbau des Speisesaals, der Küche und der Obergeschosse des Wohnhauses
Mai 1984: Inbetriebnahme des Wohnhauses in Wolfsberg mit 27 Betten
September 1988: Zubau bei der Beschäftigungswerkstätte (Aufenthaltsraum, Verkaufsraum, größere Lagerräume)



