VERANSTALTUNGEN:

Jubiläumsfeier: 55 Jahre Lebenshilfe Kärnten

Wann: Freitag, 6. Oktober, 14 Uhr

Wo: Lakeside Park Klagenfurt, B11

 

 

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Quartalsweise, ab 18 Uhr

Kostenlose Schulung zu Demenz allgemein und dem Umgang mit
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Angehörigenschulung Wachkoma Termine 2017

Quartalsweise, ab 18 Uhr

Kostenlose Schulung zur Pflege von Menschen im Wachkoma mit und ohne Tracheostoma

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Sie befinden sich hier: Lebenshilfe Kärnten » Über uns » Selbstvertretung

Wir wollen die Zukunft der Lebenshilfe gestalten

Hubert Raunjak

Im Jahr 2007 hat sich mir die Chance geboten, als Selbstvertreter im Selbstvertreterbeirat der Lebenshilfe Österreich zu arbeiten. Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen: Aus jedem Bundesland, in dem es die Lebenshilfe  gibt, sind jeweils zwei SelbstvertreterInnen Mitglieder des Beirats. Gemeinsam mit einem Kollegen, Oskar Obkircher, bin ich für Kärnten zuständig.

Ich bin froh, dass sich ein Unterstützer bereit erklärt hat, uns bei der neuen Aufgabe als Selbstvertreter zu unterstützen wie z.B. bei den Vorbereitungen für die Reise zu den jeweiligen Sitzungen des SeVe-Beirates und anderen Dingen, bei denen man Hilfe braucht. Zwischen dem SeVe-Beirat und den Unterstützern hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit entwickelt.

Es hat sich sehr vieles getan in den letzten Jahren im Beirat, so haben wir beispielsweise das Moderieren selbst übernommen. Die Unterstützer sind bei den Sitzungen draußen, das haben wir so beschlossen. Wenn jemand seinen Unterstützer aber dabei haben möchte, dann kann dieser jederzeit an der Sitzung teilnehmen. Sonst sind nur der Protokollschreiber und die Moderatorin, Eva Schrammel, anwesend bei den Sitzungen.

Der Selbstverteter-Beirat setzt sich für Menschen mit Behinderungen ein. Wir kämpfen für unsere Rechte.

Seit ich den Selbstvertreter mache, bin ich selbstbewusster geworden. Mir bedeutet die Aufgabe sehr viel, weil ich mich für Menschen, die sich vielleicht nicht so ausdrücken können wie ich, einsetzen kann.

Ich habe an einer Moderatorenschulung von „Selbstbestimmt Leben“ Innsbruck teilgenommen. Wir haben ein Netzwerk, das „Netzwerk Selbstvertretung Österreich“ gebildet, unser Logo ist der Einser. Ich würde mir wünschen, dass wir in Kärnten besser vernetzt wären. Ein Vorschlag wäre, dass sich die Gruppensprecher jedes Standortes regelmäßig untereinander austauschen, damit der Informationsfluss ins Rollen kommt. Ich habe vor Broschüren und Piktogramme zu entwerfen, um auch Menschen, die sich nicht so gut verbal verständigen können die Möglichkeit zu bieten, sich auszudrücken. Gut wäre es auch, Email-Adressen und Telefonnummern auszutauschen, denn es geht um uns und andere Menschen mit Lernschwierigkeiten. Wenn wir Anerkennung in der Gesellschaft wollen, müssen wir uns bewegen. Wir konnten schon sehr vieles erreichen, wir waren bei Veranstaltungen und Kongressen. Das SeVe Wochenende in Matrei ist immer wieder eine neue Herausforderung für mich als Vertreter Kärntens. So habe ich heuer vier Tage am Selbstvertreter-Wochenende in Matrei teilgenommen, wo ich die Moderation übernommen habe. Bei diesem Wochenende gab es auch eine Aktion in Innsbruck. Das Motto lautete: Reißt die Mauern nieder!

Die ganzen Treffen erfüllen mich immer wieder mit Kraft, um weiter zu machen. Es gibt viele Menschen mit Lernschwierigkeiten, die aus ihrem Leben mehr machen könnten, wenn sie wüssten, wie es geht. Mit Unterstützung und Selbstvertrauen geht sehr viel weiter!

Natürlich braucht man Geduld, um ans Ziel zu kommen, ich bin ja auch ein Mensch der Unterstützung braucht, ich habe lange gebraucht, bis ich mich mal bewegt hatte, aber man kann es lernen, seine Interessen umzusetzen. Bitte, wenn ihr durch diesen Artikel Mut fassen könnt, schickt mir eure Ideen! Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur Antworten! Versuchen wir, unser Netzwerk zu bauen, nur gemeinsam sind wir stark. „Geht nicht, gibt's nicht“, wenn man sich Unterstützung holt, wo man sie braucht. Wir sind jeder ein Kopf mit was drin, man sollte sich nur trauen, den Kopf zu benutzen und unter Leute zu gehen. Auch wenn die Ablehnung durch große Teile der Gesellschaft schmerzhaft ist, sollte man sich nie unterbuttern lassen. Jeder Mensch mit Behinderungen hat Fähigkeiten die er benutzen sollte.  Zeit wird’s, das was weiter geht!!

Hubert Raunjak

Oskar Obkircher

Ich habe am 25.04.1983 in der Werkstätte der Lebenshilfe angefangen und nach ca 3 Monaten in die Küche gewechselt, wo ich dann 28 Jahre geblieben bin.

Ich bin dann in das Gartenteam gewechselt, wo ich in dann mit Kollegen in der Anlage des Naturell und Resorts Schönleiten und Seeleiten arbeite mit Begleitern der Lebenshilfe Ledenitzen. Im Jahr 2013 habe ich u.a eine Schulung zum Werkstätten-Sprecher gemacht. Bei der Wahl am 22.01.2014 habe ich den 2. Platz belegt. Nachdem eine Kollegin das Handtuch geworfen hat, bin ich auf den ersten Platz gerückt.

Seit April 2014 bin ich Selbstvertreter in der Lebenshilfe Österreich. Meine Ziele sind die Öffentlichkeit mehr zu Informieren über die Gesetze, da Ich einen guten Draht zu Politiker habe.

Oskar Obkircher

Hubert Raunjak
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