VERANSTALTUNGEN:

Kirchtag in der Morogasse

Kirchtag in der Morogasse am 23. August ab 14 Uhr

Wann: 23. August, ab 14 Uhr

Wo: Werkstätte Erlebenswert, Morogasse 20, Klagenfurt

Mit Schießstand, Dosenschießen, Hüpfburg, Grillhendl, Kirchtagssuppe etc.

Ackerfest im Lebensgarten

Ackerfest am 11. September in Spittal

Wann: 11. September, von 11-15 Uhr

Wo: Tangern 2, 9800 Spittal an der Drau

Individuelle Töpferkurse Wolfsberg

Individuelle Töpferkurse in Wolfsberg - 045223266100

Wann: Individuell vereinbar unter 04352/ 2326-6110
Wo: Werkstätte Wolfsberg, Jahnstraße 4, 9400 Wolfsberg

Individuelle Töpferkurse Klagenfurt

Individuelle Töpferkurse vereinbar unter 0463/512525 1143

Wann: Individuell vereinbar unter 0463/512525 1143
Wo: Werkstatt Erlebenswert, Morogasse 20, 9020 Klagenfurt

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Sie befinden sich hier: Lebenshilfe Kärnten
17.01.2019,
Allgemeine News

Silke Ehrenbrandtner im Interview

Die gebürtige Klagenfurterin gibt in ihrem Interview Einblick in die Lebenshilfe Kärnten, mit ihren Stärken, Visionen und Herausforderungen.

Was motiviert Sie für eine gemeinnützige Organisation wie der Lebenshilfe Kärnten zu arbeiten?
Es macht mir Freude, für Menschen zu arbeiten und durch mein Tun die Lebenssituation und -qualität anderer zu verbessern. Insbesondere für die Lebenshilfe Kärnten bedeutet dies Menschen mit Behinderungen bei der Verwirklichung ihrer Rechte auf ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Dies ist für mich eine starke Motivation, die mich jeden Tag antreibt und mich mit jedem Tag neu erfüllt. Inklusion soll in unserem Sprachgebrauch und in der Gesellschaft endlich mehr Einzug finden.

Was bedeutet Inklusion für die Lebenshilfe Kärnten?
Inklusion bedeutet für jeden Einzelnen von uns, dass er die Möglichkeit bekommt ein selbstbestimmtes Leben inmitten der Gesellschaft mit seinen individuellen Bedarfen und Lebenszielen nachzugehen. Und das nicht nur in einer Gruppierung oder gar Randgruppe, sondern als Individuum mitten in der Gesellschaft. Jeder Mensch – so auch Menschen mit Behinderungen – soll mit seinen Stärken an der Gesellschaft teilhaben und ihr auch etwas zurückgeben können. Die Lebenshilfe Kärnten fokussiert sich auf das personenzentrierte Arbeiten, die individuelle Stärken erkennt und aufgrund dieser neue Wege für Menschen mit Behinderungen ermöglicht.

Sie erwähnen oft das Wort selbstbestimmt – inwiefern ist dies für Menschen mit Behinderungen möglich?
Vorab: Selbstbestimmt und Selbstständig meinen nicht dasselbe. Ein Mensch mit Behinderung ist oft auf die Unterstützung durch andere angewiesen. Um alleine seinen Alltag zu meistern,  wird er Assistenz benötigen. Sich diese Assistenz selbst wählen zu können, das ist selbstbestimmt. Entscheiden zu können, ob man zum Beispiel in einem Wohnhaus, einer WG oder einer eigenen Wohnung unterstützt leben will, das ist selbstbestimmt. Während meiner Zeit bei der Lebenshilfe möchte ich Menschen dabei begleiten, dass sie ihre Selbstbestimmung mir ihren Rechten sowie Pflichten und Verantwortung wahrnehmen und Möglichkeiten schaffen, dass sie diese ausüben können.

Wo liegen die Herausforderungen für eine moderne, gemeinnützige Organisation, die Menschen mit Behinderungen zu einem selbstbestimmten Leben begleitet? 
Die größte Herausforderung liegt für mich in den Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen haben zum Beispiel aufgrund der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen keine eigene Sozialversicherung und sind ein Leben lang im Versicherungssystem ihrer Eltern eingegliedert. Die Rahmenbedingungen müssen gesellschaftspolitisch dahingehend verändert werden, dass Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf einen Platz mitten im Leben, im Geschehen wahrnehmen können. Sei es in der Schule, im Wohnen, in der Freizeit oder im Arbeiten. Wir brauchen neue, individuelle Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in allen diesen Bereichen. Eine einheitliche, bundesweite Regelung der politischen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen wäre wichtig, damit Institutionen aus ganz Österreich gemeinsam als Interessensvertretung stärker fungieren können. Aufgrund der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Österreich vor 10 Jahren spürt man allerdings allmählich eine Veränderung.

Sie leiten als Geschäftsführerin auch die Agenden der Lebensalm – dem Pflegekompetenzzentrum der Lebenshilfe Kärnten in Ebenthal. Wie stellen Sie zukünftig die kontinuierliche Qualität in der Pflege sicher?
Die Lebensalm hat seit einigen Jahren einen Schwerpunkt in der Betreuung von demenzerkrankten Personen und bietet neueste Methoden in der Aktivierung und Kommunikation. Seit Jahren führen wir ein sehr gutes Qualitätsmanagement mit transparenten Prozessen, das stark in der täglichen Arbeit verankert ist und gelebt wird. Um laufend die Qualität zu überprüfen, unterziehen wir uns freiwillig und regelmäßig einer ISO-Zertifizierung.
Alle MitarbeiterInnen sind speziell auf Demenz ausgebildet und bilden sich laufend fachspezifisch weiter. Wir führen ein abwechslungsreiches, individuelles Aktivierungsprogramm, wie beispielsweise einer Aroma- oder tiergestützten Therapie mit Hühnern, Schweinen, Hasen oder Ponys, sodass fallweise Medikamente reduziert werden können.


Kurz gefragt
Glücklich macht mich… das Lachen meiner Kinder.
Ärgerlich macht mich… Ignoranz und Intoleranz.
Kraft hole ich… mir beim Meditieren.
Selbstbestimmung bedeutet für mich persönlich… Freiheit und Verantwortung
In Würde altern bedeutet für mich… dass meine Bedürfnisse ernst genommen werden und meine Persönlichkeit respektiert wird.
Der schönste Platz auf dieser Welt ist für mich… mitten drin im Leben.
Der beste Ratschlag, den ich jemals bekam, war… Behandle jeden Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

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Lebenshilfe Kärnten
Morogasse 20/1
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 / 463 / 33 2 81 1011
Fax: +43 / 463 / 33 2 81 1032
E-Mail: landesleitung(at)lebenshilfe-kaernten.at

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