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Individuelle Töpferkurse Wolfsberg

Individuelle Töpferkurse in Wolfsberg - 045223266100

Wann: Individuell vereinbar unter 04352/ 2326-6110
Wo: Werkstätte Wolfsberg, Jahnstraße 4, 9400 Wolfsberg

Individuelle Töpferkurse Klagenfurt

Individuelle Töpferkurse vereinbar unter 0463/512525 1143

Wann: Individuell vereinbar unter 0463/512525 1143
Wo: Werkstatt Erlebenswert, Morogasse 20, 9020 Klagenfurt

Ton-Workshops

Töpferkurse am 18. Jänner, 15. Feber und 22. März von 14:30 bis 17:30 Uhr

Wann: 24. Jänner und 21. Feber 2020/jeweils von 14:30-17:30 Uhr
Wo: Werkstatt Erlebenswert, Morogasse 20, 9020 Klagenfurt

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Sie befinden sich hier: Lebenshilfe Kärnten
18.03.2019,
Allgemeine News

Es war eine gute Zeit

Geschäftsführer Günther Reiter blickt auf seine Zeit bei der Lebenshilfe Kärnten zurück und was sie ihm mitgegeben hat.

Günther Reiter hat 2019 nach 15 Jahren die Lebenshilfe Kärnten verlassen und widmet sich neuen Wegen. Der Grund für diese Entscheidung liegt – nicht mehr und nicht weniger – darin, wofür er immer wieder für Lebenshilfe einstand: Den Impuls, den Drang zur Veränderung zu spüren und zum richtigen Zeitpunkt die Gelegenheit für diese zu nutzen.


Gab es einen Moment bei der Lebenshilfe Kärnten, der Sie persönlich und langfristig verändert hat?
Meine Zeit bei der Lebenshilfe Kärnten hat mich geprägt. Dabei waren es weniger einzelne Höhepunkte, die mich wachsen ließen. Es war die Entwicklung über die vielen Jahre meiner Tätigkeit. Ich erinnere mich gerne an den Selbstvertretungskongress im Jahr 2007 in Spittal an der Drau zurück. Wir haben diesem Kongress den Titel „Mensch sein“ gegeben. Was mir meine Tätigkeit bei der Lebenshilfe Kärnten in den darauffolgenden, mehr als elf Jahren gezeigt hat, war: Was es bedeutet, Mensch zu sein. Und den Wert der Menschenrechte.

Was war der beste Rat, den Sie innerhalb der Lebenshilfe Kärnten bekommen haben?
Geschichten von den begleiteten Personen haben mich tief beeindruckt. Menschen, die mir erzählt haben, wie sie ihr Leben leben und wie sie Herausforderungen meistern. Das war immer inspirierend – für meine beruflichen Aufgaben und für mein Privatleben.

Welcher Meilenstein in der Lebenshilfe Kärnten bzw. welches Ereignis hat Sie persönlich wachsen lassen?
Wir haben viel ausprobiert. Vieles davon ist geglückt und manches nicht. Das Wichtigste war mir, einen nachhaltigen Fußabdruck zu hinterlassen: Zuerst gemeinsam mit den begleiteten Menschen den Schritt in die Selbstbestimmung zu gehen und anschließend die Lebenshilfe Kärnten personenzentriert auszurichten. Ich habe „unterwegs“ immer wieder gehört: „Das wird nicht funktionieren.“ Ich bin drangeblieben. Ich danke allen, die mich dabei unterstützt haben. Langer Atem und die Unterstützung aller, die meine Vision geteilt haben, haben zum Erfolg geführt. Ich bin schon darauf gespannt, von außen zu beobachten, wie personenzentriert die Lebenshilfe Kärnten als Organisation noch werden wird.

Was wollen Sie der Politik mitgeben, was die Lebenshilfe Kärnten für ihr Wirken braucht?
Das ist ganz einfach: Inklusion schafft mehr Lebensqualität für ALLE Menschen. Sie ist billiger als Institutionalisierung. Und besser „verkaufen“ lässt sie sich auch. Also – worauf wartet ihr?

Welche Erfolgsgeschichte wollen Sie in den nächsten Jahren über die Lebenshilfe Kärnten in den Zeitungen lesen?  
Ich wünsche mir von den Medien generell mehr Positives. Ich will mehr Geschichten von selbstverständlicher Teilhabe und Teilgabe lesen. Egal ob es dabei um Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf geht oder um andere Gruppen, die bisher am Rand der Gesellschaft gestanden sind. Die Lebenshilfe Kärnten will ich in keiner Überschrift mehr finden. Die Menschen gehören in die Überschriften. Ich will die Lebenshilfe Kärnten bei solchen Geschichten am Ende des Artikels finden – ganz bescheiden als „Ermöglicherin“ dieser Erfolgsgeschichten, als „Brückenbauerin“ in die Mitte der Gesellschaft.

Wofür sind Sie dankbar?
Ganz generell für mein Leben, meine Gesundheit und meine Freiheit. Damit meine ich auch die Freiheit von Sorgen mein (Über-)Leben betreffend. Das ist nicht selbstverständlich.
Wenn ich auf die letzten 15 Jahre zurückblicke, dann bin ich dankbar für alles, das zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen hat. Ich durfte mich über viele Erfolge freuen und an einigen Niederlagen reifen.

Worauf sind Sie stolz – beruflich und privat?
Ich habe einiges bewegt. Manches alleine. Vieles gemeinsam mit anderen. Stolz bin ich darauf, wenn ich den Impuls zur Veränderung spüre und ihm zur richtigen Zeit folge. Stolz machen mich Situationen, in denen ich mein volles Potenzial entfalten und etwas bewegen kann. Oder, wenn ich andere dabei unterstützen kann, ihr Potenzial zu entfalten und Großes zu bewegen.

Mit welcher Einstellung gehen Sie in Ihren nächsten Lebensabschnitt?
Alles zur richtigen Zeit! Der Mensch lebt nur ein Mal. In den letzten 15 Jahren habe ich viel gegeben und noch viel mehr zurückbekommen. Jetzt will ich das nachholen, was ich die letzten 15 Jahre zurückgestellt habe. Und all die Geschenke genießen, die ich in dieser Zeit bekommen habe. Ich danke allen motivierten Unterstützer/innen, kritischen Hinterfrager/innen, fleißigen Mitwirkenden und entwicklungshungrigen Mitgestalter/innen – Es war eine gute Zeit!

 

 

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Lebenshilfe Kärnten
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